{"id":9412,"date":"2018-05-23T09:36:07","date_gmt":"2018-05-23T07:36:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/?p=9412"},"modified":"2025-03-21T08:13:16","modified_gmt":"2025-03-21T07:13:16","slug":"amag-lernende-im-fokus-valentina-rohner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/amag-lernende-im-fokus-valentina-rohner\/","title":{"rendered":"AMAG Lernende im Fokus: Valentina Rohner"},"content":{"rendered":"<p>07.15 Uhr in der AMAG Utoquai. In der morgendlichen Ruhe macht Valentina Rohner mit anderen Lernenden zusammen den Betrieb bereit. Computer aufstarten, Pneumaschine einschalten, R\u00e4der aus dem Lager hinaufholen. Bereits eine Viertelstunde sp\u00e4ter kann die Lernende im 1. Jahr als Automobilmechatronikerin mit ihren weiteren Tagesaufgaben beginnen. Noch sind das kleine Arbeiten wie \u00ablediglich\u00bb Service durchf\u00fchren oder R\u00e4der und Pneu wechseln. Gelegentlich hilft sie einem Mechaniker bei gr\u00f6sseren Arbeiten. \u00abJe l\u00e4nger man hier ist, desto spannender wird es, weil ich mehr allein machen darf\u00bb, meint sie mit strahlenden Augen. Das sch\u00e4tzt das kleingewachsene, blonde Energieb\u00fcndel sehr an der AMAG: Sie k\u00f6nne auch selbstst\u00e4ndig arbeiten und auch die Toleranzgrenze f\u00fcr Fehler sei viel gr\u00f6sser, wenn der Betrieb merkt, dass man sich M\u00fche gibt.<\/p>\n<div id=\"attachment_9416\" style=\"width: 1930px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9416\" class=\"wp-image-9416 size-full\" src=\"https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Valentina-Rohner-lernende-Automobilmechatronikerin-Portr\u00e4t.jpg\" alt=\"Valentina Rohner, Lernende Automobilmechatronikerin\" width=\"1920\" height=\"1280\" srcset=\"https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Valentina-Rohner-lernende-Automobilmechatronikerin-Portr\u00e4t.jpg 1920w, https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Valentina-Rohner-lernende-Automobilmechatronikerin-Portr\u00e4t-620x414.jpg 620w, https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Valentina-Rohner-lernende-Automobilmechatronikerin-Portr\u00e4t-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Valentina-Rohner-lernende-Automobilmechatronikerin-Portr\u00e4t-720x480.jpg 720w\" sizes=\"(max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><p id=\"caption-attachment-9416\" class=\"wp-caption-text\">Valentina Rohner, Lernende Automobilmechatronikerin<\/p><\/div>\n<p>Nicht alle seien von Beginn an hinter ihrem Entscheid gestanden, die Lehre als Automobilmechatronikerin anzutreten. Es habe sehr viele Diskussionen gegeben in der Familie. \u00abSie meinten, ich solle auch das Gymi machen und studieren, so wie alle anderen. Aber wenn man nicht will, was soll man da machen?\u00bb. Sie zuckt entschuldigend mit den Schultern. Ihre Freunde dagegen h\u00e4tten sie immer unterst\u00fctzt und cool gefunden, dass sie ihren Traumberuf so vehement verteidigt. Als sie dann drei Bewerbungen verschickt hatte und drei Lehrstellenangebote die Antwort waren, stimmte das auch ihre Familie um.<\/p>\n<h3><strong>Als Frau in der Werkstatt<\/strong><\/h3>\n<p>Die \u00absehr kurze Mittagspause\u00bb von 45 Minuten verbringt Valentina am liebsten auf der Terrasse ihres Betriebs \u2013 mit Essen von Zuhause, aus Kostengr\u00fcnden. Dort k\u00f6nne man gut in der Sonne entspannen und abschalten. Manchmal geht sie auch mit Mitlernenden an den Z\u00fcrichsee, doch daf\u00fcr ist die Zeit ziemlich knapp. Ins Serviceteam der <a href=\"https:\/\/www.utoquai.amag.ch\/de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">AMAG Utoquai<\/a> sei sie sehr gut aufgenommen worden. \u00abZu Beginn hatte ich schon meine Bedenken, wie das wird, so als Frau. Aber es war \u00fcberhaupt kein Problem.\u00bb Jeder komme gut mit jedem klar und wenn sie mal Hilfe br\u00e4uchte, w\u00fcrde sie die auch bekommen. \u00abMan muss sich halt schon M\u00fche geben und es selbst versuchen. Zum Beispiel hat man, je nachdem wie man sich b\u00fcckt, gleich viel mehr Kraft\u00bb. Spr\u00fcche h\u00f6re sie nur von Kollegen, mit denen sie sehr gut klarkommt, und dann kontert sie schlagfertig. \u00abDann sind sie schnell ruhig\u00bb, meint sie mit einem Schmunzeln.<\/p>\n<p>Dass sie sich schnell in das grosse Team von 14 Mechanikern eingelebt hat, best\u00e4tigt auch der Leiter der Werkstatt Betim Maliqi. \u00abSie ist aufgestellt und macht mit. Von beiden Seiten lief die Integration sehr schnell und problemlos ab\u00bb. Dass sie nach der Lehre noch lange in der Werkstatt bleiben wird, bezweifelt er dagegen. \u00abSie wird sicherlich Weiterbildungen machen und dann wahrscheinlich einen anderen Weg einschlagen\u00bb, meint er mit einem Seitenblick auf Valentina. Sie grinst in breit an und pflichtet ihm sorgf\u00e4ltig bei: \u00abJa, das ist schon m\u00f6glich. Ich m\u00f6chte wahrscheinlich in Zukunft gerne mehr mit Menschen zu tun haben\u00bb. Urspr\u00fcnglich zog sie auch eine Ausbildung in der Pflege in Erw\u00e4gung. Doch die Faszination der Technik war st\u00e4rker.<\/p>\n<h3><strong>Mit Freunden gegen Einsamkeit<\/strong><\/h3>\n<p>Ihre soziale Ader lebt die Lernende nun abends aus, wenn sie ihre Freunde trifft. \u00abGeht man nicht gelegentlich in den Ausgang, f\u00e4llt man wie in ein tiefes Loch und hat das Gef\u00fchl, nur noch f\u00fcr die Arbeit zu leben.\u00bb Zudem geniesst sie es sehr, f\u00fcr einmal \u00fcber etwas anderes zu sprechen als \u00fcber Autos \u2013 zum Beispiel \u00fcber Motorr\u00e4der. Treffen mit Freunden sind allerdings schwieriger, wenn \u00abHigh Season\u00bb ist und Sommer- und Winterr\u00e4der gewechselt werden. Alle Lernenden m\u00fcssen dann in der Expresswerkstatt mithelfen und ein Auto nach dem anderen abarbeiten. \u00abDann kommt man am Abend nach Hause und will nur noch schlafen\u00bb, erkl\u00e4rt sie und schl\u00e4gt sich die H\u00e4nde vor das Gesicht. Dann schielt frech sie zwischen ihren Fingern durch: \u00abAber das geh\u00f6rt eben auch dazu\u00bb.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Weitere Blogartikel zum Thema lesen:<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/mitarbeitende-im-fokus-sandra-schmid-minder\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Mitarbeitende im Fokus: Sandra Schmid-Minder<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/mitarbeitende-im-fokus-roman-heggli\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Mitarbeitende im Fokus: Roman Heggli<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/mitarbeitende-im-fokus-marc-gugelmann\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Mitarbeitende im Fokus: Marc Gugelmann<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/mitarbeitende-im-fokus-daniel-marbach\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Mitarbeitende im Fokus: Daniel Marbach<\/a><br \/>\n\u00a0<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Valentina Rohner ist bei der AMAG Lernende im 1. Lehrjahr als Automobilmechatronikerin. F\u00fcr unser Portr\u00e4t erz\u00e4hlt sie vom Tagesablauf in der Werkstatt, von sturen Familien und verr\u00e4t ihre Mittel gegen Einsamkeit.<\/p>\n","protected":false},"author":43,"featured_media":9413,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[9816],"tags":[],"class_list":["post-9412","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-next-generation"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9412","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/43"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9412"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9412\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31689,"href":"https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9412\/revisions\/31689"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9413"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9412"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9412"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9412"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}