{"id":469,"date":"2014-10-27T09:57:44","date_gmt":"2014-10-27T08:57:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/?p=469"},"modified":"2025-03-21T13:42:04","modified_gmt":"2025-03-21T12:42:04","slug":"carrosserie-berufe-zukunftspotential-und-fachkraeftemangel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/carrosserie-berufe-zukunftspotential-und-fachkraeftemangel\/","title":{"rendered":"Carrosserie-Berufe: Zukunfts\u00adpotential und Fachkr\u00e4fte\u00admangel"},"content":{"rendered":"<p><strong>Herr Hug, stecken die Lehrberufe des Carrossier Spenglerei und Lackiererei (fr\u00fcher Autospengler und Autolackierer) in der Krise?\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Rolf Hug: Es ist tats\u00e4chlich so, dass die Anzahl der Lernenden in beiden Berufen tendenziell r\u00fcckl\u00e4ufig ist. Bei den Schulabg\u00e4ngern h\u00f6heren Niveaus ist bekanntlich ein allgemeiner Trend in Richtung akademischer Ausbildung festzustellen. \u00a0Immer weniger der hoch talentierten Sch\u00fcler m\u00f6chten eine handwerkliche Berufslehre beginnen. Dass die Berufe in der Krise stecken, kann man allerdings nicht sagen. Im Gegenteil: die Berufe werden immer wichtiger.<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>Heutzutage hat man an einer Berufsmesse die Auswahl von 250 Berufsausbildungen. Als ich noch j\u00fcnger war gab es vielleicht deren 30.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>In dem Fall besteht das Problem also auch bei anderen handwerklichen Autoberufen wie zum Beispiel dem Automobil-Mechatroniker (fr\u00fcher Automechaniker)?\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Andreas Billeter: Die Berufe kann man nur schwer miteinander vergleichen. Wir haben beim Automobil-Mechatroniker aber ein \u00e4hnliches Problem, jedoch vor allem wegen der Akademisierung des Berufsbildes. Bei den Carrosserie-Berufen besteht das Problem auch darin, dass die Berufe wegen der grossen Auswahl an Berufsausbildungen leider etwas in Vergessenheit geraten sind. Heutzutage hat man an einer Berufsmesse die Auswahl von 250 Berufsausbildungen. Als ich noch j\u00fcnger war gab es vielleicht deren 30.<\/p>\n<div id=\"attachment_474\" style=\"width: 572px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-474\" class=\"wp-multi-image wp-image-474 size-full\" src=\"https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/autolackierer-autospengler-im-gespr\u00e4ch_autoblog.jpg\" alt=\"autolackierer autospengler im gespr\u00e4ch_autoblog\" width=\"562\" height=\"599\" srcset=\"https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/autolackierer-autospengler-im-gespr\u00e4ch_autoblog.jpg 562w, https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/autolackierer-autospengler-im-gespr\u00e4ch_autoblog-388x414.jpg 388w\" sizes=\"(max-width: 562px) 100vw, 562px\" \/><p id=\"caption-attachment-474\" class=\"wp-caption-text\">Berufe mit viel Potential: Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Rolf Hug \u00fcber die Zukunft der Carrossier Lackiererei und Spenglerei<\/p><\/div>\n<p><strong>Trotzdem gewinnen die Berufe in der Autobranche laufend an Bedeutung. Wieso ist das so?\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Rolf Hug: Wie bereits erw\u00e4hnt leidet die Branche darunter, dass zu wenige eine handwerkliche Lehre beginnen m\u00f6chten. Im gleichen Zug werden immer mehr Neuwagen verkauft und immatrikuliert, wodurch sich auch die Nachfrage nach Reparaturen laufend erh\u00f6ht. Daraus resultiert ein grosser Mangel an qualifiziertem Fachpersonal. Die Branche sucht dringend nach Nachwuchs, denn die L\u00fccke wird wohl in n\u00e4chster Zukunft nicht kleiner werden.<\/p>\n<p><strong>Moderne Fahrzeuge werden immer komplexer gebaut. Wird dadurch das Berufsbild im Carrosserie-Bereich auch anspruchsvoller?<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Andreas Billeter: Das Berufsbild ist definitiv anspruchsvoller geworden. Heutzutage muss sich ein Carrossier Spenglerei zum Beispiel auch in elektronischen Belangen auskennen um seinen Beruf aus\u00fcben zu k\u00f6nnen. Die Lehre als Carrossier Lackiererei ist von drei auf vier Jahre verl\u00e4ngert worden, um den Anspr\u00fcchen der Branche gerecht werden zu k\u00f6nnen. Die handwerklichen Berufe werden also immer kopflastiger und gleichzeitig streben Schulabg\u00e4nger mit h\u00f6herem Bildungsniveau, die wir eigentlich brauchen, keine Lehre an.<\/p>\n<p>Rolf Hug: Sie sagen es: die Arbeiten werden immer komplexer. Fr\u00fcher hat man zum Beispiel einen Kotfl\u00fcgel ausgebeult, wo man ihn heute ersetzt. Dabei muss man jetzt den Scheinwerfer ebenfalls demontieren, wonach man ihn dann wieder mit dem Diagnoseger\u00e4t justieren muss. Die elektronische Perspektive wird immer wichtiger, ist anspruchsvoll und muss darum auch schulisch st\u00e4rker gewichtet werden.<\/p>\n<p>Andreas Billeter: Was sicher auch nicht untersch\u00e4tzt werden darf ist, dass in den Berufen \u00e4usserst exakt gearbeitet werden muss. Wir reden heute schon fast von einem Kunsthandwerk, welches direkt der Kundenkritik ausgesetzt ist. Denn dieser sieht schon aus grosser Entfernung, wenn an der Karrosserie der Farbton nicht ganz genau getroffen worden ist oder wenn das Spaltmass nicht stimmt. Das ist faszinierend und eine gewaltige Herausforderung. Ist der Kunde nicht zufrieden, bezahlt er nicht f\u00fcr die Arbeit. So einfach ist es.<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>Auch die Weiterbildungsm\u00f6glichkeiten in den Carrosserie-Berufen werden noch kaum erkannt.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>Wieso k\u00f6nnen sich trotz guten Zukunftsaussichten und interessantem T\u00e4tigkeitsfeld immer weniger junge Leute f\u00fcr diese Berufe begeistern?<\/strong><\/p>\n<p>Rolf Hug: Die handwerkliche Berufslehre ist in den K\u00f6pfen der Leute im Vergleich zum akademischen Weg einfach nicht attraktiv genug. Hinzu kommt der Einfluss von Eltern, Lehrern und Berufsberater, welche den Schulabg\u00e4ngern aus h\u00f6heren Niveaus die Berufslehre nicht schmackhaft machen. Auch die Weiterbildungsm\u00f6glichkeiten in den Carrosserie-Berufen werden noch kaum erkannt. Hier besteht definitiv Bedarf nach Aufkl\u00e4rung, denn auch in unserem Bereich kann man sich zum Beispiel an einer Fachhochschule bis hin zum Master weiterbilden.<\/p>\n<p>Andreas Billeter: Ich glaube bisher herrschte im Carrosserie-Bereich schon eher Knappheit an Weiterbildungsangeboten. Dies hat der Schweizer Carrosserieverband VSCI nun jedoch erkannt und schafft vermehrt Ausbildungsm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p><strong><iframe src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/YCRYl4G4K6E\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/strong><\/p>\n<p><strong>K\u00f6nnen Sie uns ein Beispiel nennen?<\/strong><\/p>\n<p>Andreas Billeter: Ganz neu ist die Berufspr\u00fcfung als Werkstattkoordinator. Ein Fachausweis (BP \u2013 Berufspr\u00fcfung), den es in dieser Art bisher nicht gegeben hat. Anschliessend kann man die ordentliche Meisterpr\u00fcfung (HFP &#8211; H\u00f6here Fachpr\u00fcfung) absolvieren. Dies ist der klassische Weiterbildungsweg im Handwerk, der via Passerellen und Durchl\u00e4ssigkeiten die M\u00f6glichkeiten f\u00fcr akademische Weiterbildungen wie Bachelor- und Masterstudieng\u00e4ngen offen l\u00e4sst.<\/p>\n<p><strong>Welche Rolle spielt das Klischee eines eher schmutzigen Berufs, bei dem man ungesch\u00fctzt Feinstaub ausgesetzt ist, beim Entscheid gegen eine Berufslehre im Carrosserie-Bereich?<\/strong><\/p>\n<p>Rolf Hug: Das Klischee kommt noch von anno dazumal, als man wirklich von morgens bis abends im dunkeln Keller sass und bei der Arbeit dreckig wurde. Heute brauchen wir in den Werkst\u00e4tten nachempfundenes Tageslicht und tragen Schutzausr\u00fcstung wenn wir lackieren. Die Fahrzeugteile sind ja auch sehr empfindlich und m\u00fcssen hoch professionell behandelt werden.<\/p>\n<p>Andreas Billeter: Ein eindr\u00fcckliches Beispiel: Fr\u00fcher wurde mit Verd\u00fcnnern lackiert, welchen man damals den ganzen Tag ausgesetzt war. Das war nat\u00fcrlich sehr ungesund. Heute arbeitet man haupts\u00e4chlich wasserbasiert und ist bei der Arbeit\u00a0 gesch\u00fctzt. Wir reden hier also von sauberen Berufen, die keine Gefahr f\u00fcr die Gesundheit mehr darstellen.<\/p>\n<p><iframe src=\"\/\/www.youtube.com\/embed\/912QNI9oEF4?rel=0\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p><strong>K\u00f6nnte auch der Lohn eine Hemmschwelle sein, um in diesen Bereichen eine Lehre zu beginnen?<\/strong><\/p>\n<p>Andreas Billeter: Wenn man die Lehrlingsl\u00f6hne mit jenen anderer Berufszweige vergleicht, kann das nicht wirklich ein Hindernis sein. Der Lohn spielt bei der Berufswahl auch noch keine priorit\u00e4re Rolle. Entscheidend sind die Weiterbildungsm\u00f6glichkeiten, denn niemand will auf dem Mindestlohn sitzen bleiben. Die M\u00f6glichkeiten f\u00fcr eine Weiterbildung sind, wie bereits gesagt, auch in unserem Bereich ausgebaut worden. Wer will, der kommt weiter.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"wp-multi-image wp-image-484 size-full\" src=\"https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Autospengler1.jpg\" alt=\"Autospengler\" width=\"466\" height=\"700\" srcset=\"https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Autospengler1.jpg 466w, https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Autospengler1-276x414.jpg 276w\" sizes=\"(max-width: 466px) 100vw, 466px\" \/><\/p>\n<p>Filigrane Arbeit. Der Carrossier Spenglerei muss sich heute auch gut mit elektronischen Belangen auskennen.<\/p>\n<p><strong>Welche beruflichen Perspektiven k\u00f6nnen sich einem durch eine Ausbildung im Carrossier-Bereich er\u00f6ffnen?<\/strong><\/p>\n<p>Rolf Hug: Da bieten sich neben der Spezialisierung im erlernten Beruf viele weitere M\u00f6glichkeiten. Meist handelt es sich dabei nat\u00fcrlich um berufsverwandte Bereiche wie zum Beispiel eine Anstellung als Schadensexperte oder als Mitarbeiter im Schadensmanagement bei Versicherungen oder als Motorfahrzeugkontrolleur beim Strassenverkehrsamt. Bei diesen Berufen muss man sich nat\u00fcrlich entsprechend weiterbilden. Vor Kurzem habe ich einen ehemaligen Lehrabg\u00e4nger getroffen, der nun in der Medizinaltechnik neue Ger\u00e4te mitentwickelt. Dabei profitiert er heute noch von seinem Wissen in Bezug auf Formen und Materialien, welches er in seiner Lehre als Carrossier Spenglerei mitgenommen hat.<\/p>\n<p>Andreas Billeter: Auch im Bereich der Spezial- und Sonderaufbauten wie Feuerwehrautos, Krankenwagen oder Anh\u00e4nger kann man sich weiterbilden und eine T\u00e4tigkeit als Spezialist anstreben. Oder man kann in die Flugindustrie gehen, die ebenfalls auf Fachkr\u00e4fte aus dem Carrosserie-Bereich angewiesen ist. Auch ein Flugzeug muss lackiert, auch ein Helikopter muss instand gestellt werden.<\/p>\n<p><strong>Herr Hug k\u00f6nnen Sie an Ihrem Beispiel beschreiben, wie eine Karriere im Carrosserie-Bereich aussehen kann?<\/strong><\/p>\n<p>Ich habe urspr\u00fcnglich Carrossier Spenglerei gelernt und mich anschliessend kaufm\u00e4nnisch weitergebildet. Parallel dazu durfte ich im In- und Ausland Berufserfahrung sammeln. Zwischenzeitlich habe ich im Innendienst einer Versicherung gearbeitet, was mir die Perspektive der Schadensabwicklung er\u00f6ffnet hat. Heute bin ich Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer eines Carrosserie-Betriebs mit knapp 30 Mitarbeitenden.<\/p>\n<p><strong>Wie beurteilen Sie die Zukunft der beiden Berufe?<\/strong><\/p>\n<p>Andreas Billeter: Sehr gut die Arbeit im Carrosserie-Bereich wird nie ausgehen. Solange wir mobil sein m\u00f6chten, wird dazu wohl auch immer eine Karrosserie geh\u00f6ren, die professionell repariert werden will. Die m\u00f6glicherweise lebensbedrohlichen Auswirkungen einer nicht fachgerecht reparierten Karrosserie haben wir ja vor Kurzem auf dem AMAG Blog erl\u00e4utert. Der Sicherheitsaspekt der ausgef\u00fchrten Arbeit wird in Zukunft sicher noch st\u00e4rker gewichtet werden.<\/p>\n<p>Rolf Hug: Zudem werden in Zukunft neue Materialien wie Karbon dazu f\u00fchren, dass sich unser Berufsbild st\u00e4ndig weiterentwickeln muss. Auch neue Technologien wie die Hybrid- oder Elektrotechnologie bergen zuk\u00fcnftige Herausforderungen und erfordern einen st\u00e4ndig aktualisierten Wissensstand. Ich meine unser Berufsfeld hat ein grosses Zukunftspotential. Nun wird es Zeit, dass wir den Fachkr\u00e4ftemangel beseitigen<\/p>\n<p><strong>Herzlichen Dank f\u00fcr das interessante Gespr\u00e4ch!<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a title=\"lehre autolackierer autospengler\" href=\"http:\/\/www.amag.ch\/content\/amagch\/corp\/de\/jobs\/lehrstellen-und-praktika\/anmeldeformular_carrosserieberufe.html?cq_ck=1413989501527\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Erfahren Sie mehr zu den Berufen des Carrossier Spenglerei und Carrossier Lackiererei<\/span><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Berufe des Carrossier Spenglerei und Lackiererei stehen vor grossen Herausforderungen. Der Bedarf an fachgerechten Reparaturen steigt mit dem wachsenden Fahrzeugbestand auf Schweizer Strassen. Dabei werden die Aufgaben immer anspruchsvoller und Schulabg\u00e4nger mit h\u00f6herem Bildungsniveau schlagen zu Lasten der Berufsausbildung vermehrt akademische Laufbahnen ein. Es herrscht Fachkr\u00e4ftemangel. Im Interview erkl\u00e4ren Rolf Hug, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Carrosserie Hug AG, und Andreas Billeter, Leiter Ausbildungscenter AMAG, warum es sich lohnt eine Lehre im Carrosserie-Bereich anzutreten.<\/p>\n","protected":false},"author":31,"featured_media":470,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[9816],"tags":[],"class_list":["post-469","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-next-generation"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/469","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/31"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=469"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/469\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31718,"href":"https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/469\/revisions\/31718"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/470"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=469"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=469"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=469"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}