{"id":30329,"date":"2024-07-02T15:58:25","date_gmt":"2024-07-02T13:58:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/?p=30329"},"modified":"2024-07-17T16:21:06","modified_gmt":"2024-07-17T14:21:06","slug":"raus-aus-der-komfortzone-nehmt-herausforderungen-an-die-einem-ein-bisschen-angst-machen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/raus-aus-der-komfortzone-nehmt-herausforderungen-an-die-einem-ein-bisschen-angst-machen\/","title":{"rendered":"\u00abRaus aus der Komfortzone &#8211; nehmt Herausforderungen an, die einem ein bisschen Angst machen\u00bb"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Du bist seit Anfang Mai Head of New Mobility bei Europcar. Direkt zum Einstieg darum die Frage: Was hat sich durch deine Bef\u00f6rderung f\u00fcr dich pers\u00f6nlich ver\u00e4ndert?<\/h4>\n\n\n\n<p>Ich habe nat\u00fcrlich viel mehr Verantwortung \u2013 f\u00fcr mein Team sowie unsere diversen Produkte, die wir in der Abteilung \u00abNew Mobility\u00bb betreuen. Zus\u00e4tzlich hat sich die Anzahl der Entscheidungen, die man pro Tag trifft, deutlich erh\u00f6ht. An diesem Umstand w\u00e4chst man und bekommt mit der Zeit auch deutlich mehr Routine.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Angefangen bei der AMAG hast du als Trainee im Oktober 2020. Das war aber nicht dein erster Job. Erz\u00e4hl uns doch von deinen bisherigen Karrierestationen bis zu deiner Anstellung bei der AMAG.<\/h4>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend meines BWL-Studiums in Deutschland konnte ich bereits das erste Praktikum in der Automobilbranche machen und Praxiserfahrung beim Automobilzulieferer ZF erst in Deutschland und anschliessend in England sammeln. Vor- und w\u00e4hrend des Masterstudiums konnte ich noch f\u00fcr Bentley Motors im Luxussegment arbeiten und war begeistert von der Liebe zum Detail im Luxusautomobilbau. In diesem Kontext bin ich auch das erste Mal mit der AMAG in Ber\u00fchrung gekommen durch das Bentley Zentrum Zug. Im Rahmen meines Master-Studiums absolvierte ich ein weiteres Praktikum im Ausland, welches mich nach Singapur zu Porsche Asia Pacific in den Bereich Sales Operations &amp; Smart Mobility f\u00fchrte. R\u00fcckblickend waren alle Stationen enorm wichtig sowie lehrreich und bilden den Grundstein f\u00fcr alles, was in Zukunft kommt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Das Thema Mobilit\u00e4t hat also schon immer eine grosse Rolle gespielt in deinem Leben. Woher kommt dieses Interesse?<\/h4>\n\n\n\n<p>Seit fr\u00fchster Kindheit waren wir viel unterwegs, egal ob im Auto, Wohnmobil oder Velo &#8211; Mobilit\u00e4t war immer ein Thema. Ausserdem kann ich mich noch gut an diverse Auto-Sendung im TV wie z.B. Grip \u2013 das Motormagazin erinnern, die einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Nach deinem Jahr als Trainee wurdest du Project Manager bei Europcar. Wie w\u00fcrdest du deine damalige Position beschreiben und wie bist du mit der zus\u00e4tzlichen Verantwortung umgegangen.<\/h4>\n\n\n\n<p>Bei Europcar musste ich erstmal die sehr komplexe Mietwagenbranche kennenlernen, da ich davor nur die Kundenperspektive kannte und verstehen wollte, wie das Business funktioniert. Aufgrund meiner Position wurde ich in verschiedene Aktivit\u00e4ten eingebunden, von der Entwicklung eines Auto-Abo Produkts \u00fcber ein Digitalisierungs-Projekt bis hin zur E-Mobility war ich fast \u00fcberall involviert. Die zus\u00e4tzliche Verantwortung habe ich wie bisher mit viel Freude und Engagement angenommen und wurde von dem Team bei Europcar mit offenen Armen empfangen und bei allen Projekten tatkr\u00e4ftig unterst\u00fctzt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Circa 2.5 Jahre nach dem Ende deines Traineeprogramms bist du nun Head of New Mobility bei Europcar, ein grosser Erfolg! Was machst du also richtig bzw. was k\u00f6nnen andere von dir lernen?<\/h4>\n\n\n\n<p><p>Scheinbar so einiges (lacht). Am Ende ist es schwierig das selbst zu beurteilen. Ich denke, dass ich heutzutage und auch schon fr\u00fcher M\u00f6glichkeiten bekommen habe, weil ich fleissig, integer sowie authentisch bin und sehr gut mit Menschen umgehen kann. Meiner Meinung nach kommt es mehr darauf an, wer und wie man als Person ist, als dass man absoluter Experte ist. Nat\u00fcrlich ben\u00f6tigt es eine gewisse fachliche Kompetenz, die man jedoch lernen kann, was bei gewissen Softskills wie z.B. Empathie sicher etwas schwieriger ist.<\/p> <p>Was ich gerne weitergeben w\u00fcrde, ist, dass man auch geduldig sein muss und seine Karriere als Marathon und nicht als Sprint betrachten sollte. Es gibt Momente, in denen einem dies schwerfallen wird, aber dann muss man die Z\u00e4hne zusammenbeissen und durchziehen, anstatt aufzugeben. Ausserdem w\u00fcrde ich fr\u00fch anfangen ein Netzwerk aufzubauen und die gekn\u00fcpften Kontakte aktiv zu nutzen.<\/p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"853\" src=\"https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Ivan.K.0356-2-1-edited.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-30457\" srcset=\"https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Ivan.K.0356-2-1-edited.jpg 1280w, https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Ivan.K.0356-2-1-edited-620x414.jpg 620w, https:\/\/www.amag-group.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Ivan.K.0356-2-1-edited-720x480.jpg 720w\" sizes=\"(max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die AMAG ist einer der gr\u00f6ssten Ausbildungsbetriebe der Schweiz. Was sind deine drei Tipps f\u00fcr die jungen Leute, die ihre ersten Arbeitserfahrungen bei uns sammeln?<\/h4>\n\n\n\n<p><p>1) Einfach mal machen \u2013 nutzt die Ausbildung, Praktika oder Trainee-Programme, um herauszufinden, was euch Spass macht und worin ihr gut seid. Der erste Job ist selten derjenige, den man f\u00fcr immer machen wird, sondern er ist vielmehr ein wichtiger Baustein auf dem pers\u00f6nlichen Karriereweg.<\/p>\n<p>2) Raus aus der Komfortzone &#8211; nehmt Herausforderungen an, die ausserhalb des gewohnten Umfelds sind und einem ein bisschen Angst machen. In diesen Situationen findet pers\u00f6nliches Wachstum statt und gibt einem Selbstvertrauen f\u00fcr weitere Aufgaben.<\/p>\n<p>3) Seid ein Schwamm &#8211; saugt Informationen auf, lernt von euren Kollegen sowie Vorgesetzten und baut euch schon fr\u00fch ein Netzwerk (z.B. \u00fcber LinkedIn) auf. Menschen helfen anderen Menschen gerne, wenn man sich auch helfen l\u00e4sst und offen f\u00fcr Neues ist.<\/p><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Wie sieht momentan dein Alltag aus, was sind die Themen, an denen du arbeitest?<\/h4>\n\n\n\n<p>Ich w\u00fcrde fast sagen, dass es aktuell keinen Alltag bei mir gibt. Im Bereich \u00abNew Mobility\u00bb haben wir die Themen Carsharing, Auto-Abo sowie E-Mobilit\u00e4t geb\u00fcndelt, welche alle noch in den Kinderschuhen stecken und viel Aufmerksamkeit ben\u00f6tigen. Wir arbeiten in unserer Abteilung fast wie ein Startup und ich bin sehr froh, dass ich mit meinem Team so dynamisch arbeiten kann. Insbesondere unser Carsharing \u00abEuropcar on Demand\u00bb (ehemals: \u00abUbeeqo\u00bb) ist aktuell sehr ressourcenintensiv, macht jedoch enorm viel Spass, da wir viel bewegen k\u00f6nnen. Agilit\u00e4t ist in dem Stadium und dem Themengebiet enorm wichtig, weshalb Normalit\u00e4t und Alltag f\u00fcr mich und das gesamte New Mobility Team kaum Platz hat.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Als Head of New Mobility kann man dich das sicher fragen: Was denkst du, wie die Mobilit\u00e4t in der Schweiz in 10 Jahren aussehen wird, was werden vermutlich die gr\u00f6ssten Ver\u00e4nderungen sein?<\/h4>\n\n\n\n<p><p>Das ist eine sehr gute Frage, welche mir erst vor ein paar Wochen auch im Rahmen eines Interviews f\u00fcr eine Bachelorarbeit gestellt wurde. Die Mobilit\u00e4t der Schweiz in 10 Jahren wird sicher weiterhin individuell sein, sprich der PKW wird weiterhin eine tragende Rolle spielen. Im urbanen Kontext wird sich jedoch das Thema \u00abSharing\u00bb weiter ausbreiten und an Bedeutung gewinnen. Wir sehen bereits diese Entwicklung bei der Areal Entwicklung, wo Parkraum reduziert, und vermehrt auf geteilte Mobilit\u00e4t gesetzt wird.<\/p> <p>Wir als AMAG sind auf diese Entwicklung gut vorbereitet, da wir mit \u00abEuropcar on Demand\u00bb und \u00aballride\u00bb zwei Produkte im Portfolio haben, die die verschiedensten Kundenbed\u00fcrfnisse abdecken k\u00f6nnen. Ausserdem wird die Mobilit\u00e4t sicher nachhaltiger durch die fortschreitende Elektrifizierung. Aufgrund der wachsenden Reichweiten, des Ladenetzwerkausbaus sowie der technologischen Weiterentwicklung wird auch in l\u00e4ndlichen Gebieten die E-Mobilit\u00e4t an Bedeutung gewinnen. Sicher wird auch das Thema \u00abAutonomes Fahren\u00bb immer relevanter werden, wobei hier erstmal die regulatorischen Grundlagen geschaffen werden m\u00fcssen, und das geht langsamer als der technologische Fortschritt. Alles in Allem wird sich die Mobilit\u00e4t enorm weiterentwickeln und ich m\u00f6chte meinen Teil im Rahmen meiner Funktion f\u00fcr Europcar und die AMAG dazu beitragen.<\/p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Du bist seit Anfang Mai Head of New Mobility bei Europcar. Direkt zum Einstieg darum die Frage: Was hat sich durch deine Bef\u00f6rderung f\u00fcr dich pers\u00f6nlich ver\u00e4ndert? Ich habe nat\u00fcrlich viel mehr Verantwortung \u2013 f\u00fcr mein Team sowie unsere diversen Produkte, die wir in der Abteilung \u00abNew Mobility\u00bb betreuen. 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